UNBERÜHRTEN INSEL UND ATEMBERAUBENDE LANDSCHAFT

BOOTSTOUR ZUM PARADIES

Wenn wir uns das Paradies vorstellen, sehen wir kristallklares Wasser mit reicher Unterwasserwelt, einen weisser und feiner Sandstrand, im Hintergrund weiche Dünen mit Wacholder und Myrte bedeckt, ein Ort, wo Ruhe und Frieden herrschen.

Na ja, dieses Paradies gibt es – im Südsardinien und genauer gesagt in Porto Zafferano (oder Cala Zafferano), ein einzigartiger Strand in der Nähe von Capo Teulada, nur wenige Kilometer vom Hafen von Teulada entfernt. Es ist ohne Zweifel eine der schönsten und unberührten Strände Sardiniens. In der Tat, der Strand und das gesamte Küstengebiet ist vom 1. September bis 31. Mai gesperrt, da sie zum NATO-militärischen Gebiet gehören. Vom 1. Juni bis zum 30. August ist jedoch Porto Zafferano per Boat erreichbar.

Aufgrund der vollständigen Fangverbot während des ganzen Jahres bietet Porto Zafferano eine geschützte marine Tierwelt. Dies ist der perfekte Ort zum Schnorcheln, wo man viele Arten von Fischen sehen kann, einschliesslich Aale, Tintenfische, Seeigel und vieles mehr.

Um die Schätze von Porto Zafferano zu entdecken, können Sie entweder ein kleines Boot oder ein Schlauchboot in Porto Pino oder Porto Tramatzu mieten, oder auch an einem Ausflug teilnehmen, welcher täglich ab dem Hafen von Teulada (Z.b.bei www.seadream.it) startet. Buchen Sie lange im voraus, wenn Sie im August hinfahren möchten!

FLAMINGOS IN SANT’ANTIOCO

Was gibt es Schöneres als einen ruhigen sonnigen Tag, um die wunderschöne Natur und die Backwaters von Südsardinien zu besuchen?

Heute schlagen wir einen Besuch der Lagune von Santa Caterina vor, die sich im nördlichen Teil des Golfs von Palmas auf der Insel Sant’Antioco befindet.

Die Landenge, die die Insel Sant’Antioco mit der Hauptinsel verbindet, wurde 1939 erbaut. Da sie 40 Jahre lang geschlossen blieb, wurde der Wasseraustausch verhindert, wodurch der Fischreichtum deutlich sank. Die Lagune ist immer noch mit dem Rio Palmas und dem Rio Sassu verbunden und befindet sich in unmittelbarer Nähe der Saline Sant’Antioco, die 1969 erbaut wurde.

Von Chia aus erreichen Sie Sant’Antioco in etwa 1 Autostunde.

SPEKTAKULÄRE KÜSTENBLICKE

Der Turm von Chia wurde auf dem Grabhügel der punisch-römischen Besiedelung, Bithia genannt, gebaut. Damals diente der Turm der Verteidigung des Südteils der Insel, ein Wasserversorgungspunkt und ideal als Landungsplatz, der dadurch vor Piraten geschützt wurde.

Bis 1720 behielt der Turm seine Bedeutung und begründete das Entstehen des nahegelegenen Dorfes Domus de Maria. Danach wurde der Turm umgenutzt und diente von Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die 50er dieses Jahrhundert der Bekämpfung des Schmuggels. Der Turm wurde 1988 und in den 90ern von Grund auf renoviert. Folgen Sie der Hauptstrasse  (SS195) von Cagliari nach Teulada, biegen Sie an km 44,5 links ab und folgen Sie den Hinweisschildern zum Turm oder dem Strand „Spiaggia di Su Portu“ . Von dort führt ein 10 minütiger Fussmarsch den Berg hinauf mit herrlichen Aussicht auf die Küste.

IS CANNONERIS & PUNTA SEBERA

Nicht jeder weiss, dass Sardiniens Süden einen der grössten Bergwälder Europas besitzt. Auf der Suche nach einem interessanten Ausflug und einer Pause vom Strand bietet sich die natürliche Schönheit der sardischen Bergen an!

Das Abenteuer beginnt nur 10 Minuten entfernt von den Stränden von Chia und führt durch die Granitpfade von Domus de Maria (900 m) in Richtung Teulada. Sie werden erstaunt sein über die wilde und unberührte Schönheit der Steineichen, Eukalyptus- und Pinienbäumen, Myrthen, Erdbeerbäume, Heidekraut und Mastixbäumen. Wenn es Ihr Glückstag ist, könnten Sie sardische Hirsche, Damwild, Rehe und Wildschweine beobachten.

Fahren Sie für ca. 6 km bis zum Bauernhof “Agriturismo Sa Mitza e s’Orcu”, der auch lokale Spezialitäten serviert. Weitere 8 km (von denen 2 nicht asphaltiert sind), führen Sie zum Försterhaus Is Cannoneris (742 m) und einem einladenden Rastplatz.

Für die Mutigen beginnt hier die 4 km lange Wanderung zum höchsten Punkt, dem Punta Sebera (979 m). Auf seiner Spitze werden alle Ihre Anstrengungen durch das grossartige Panorama belohnt. An klaren Tagen sieht man bis Cagliari und Villasimius und bis zur Carloforte Insel.

Möchten Sie einen Führer buchen oder weiter Wanderausflüge unternehmen, dann informieren Sie sich unter: www.happytourinsardinia.it

DER SPARTIVENTO LICHTTURM

Falls Sie eine einfache Wanderung unternehmen möchten, empfehlen wir Ihnen den alten Leutturm Capo Teulada oder Capo Spartivento.

Dieser wundervolle Ausflug beginnt in Chia. Folgen Sie der Strasse zu den Stränden und parken Sie Ihr Auto bei Cala Cipolla (der letzte Strand), ein wunderbarer Fleck zwischen Sanddünen und Wachldersträuchern. Der Weg führt Sie in weniger als einer Stunde hoch zum Leuchtturm. Er wurde 1866 erbaut und überragt den Meeresspiegel um etwa 60 Meter. Der Leuchtturm von Spartivento wurde erst vor wenigen Jahren restauriert und zu einem luxuriösen 5-Sterne Hotel umgebaut. Trotzdem verlor der Ort nichts von seiner atemberaubenden Schönheit.

BOOTSTOUR

Möchten Sie mehr erfahren über das Leben der Fischer und deren engen Beziehung zum Meer? Warum also nicht einen Ausflug mit zum Beispiel der Pescaturismo Coop. San Macario buchen? Im Sommer das Abenteuer startet täglich vom Hafen von Pula (Perdesali) am Pier 27. Verbringen Sie den ganzen Tag beim Fischen, erlernen Sie traditionelle Gebräuche und geniessen Sie leckeres Essen während Sie das wunderbare Mittelmeer im Süden von Sardinien erkunden.

Nach dem Einholen der Netze nehmen Sie Kurs auf Cape Malfatano. Auf dem Weg erleben die ursprünglichen Buchten von Chia, Capo Teulada Sa Paliazza, Perdalonga, Tuerredda und Sa Cala de sa Lattarina (Cape Malfatano). Das Essen an Bord beinhaltet einen Lunch mit Käseverköstigung, Bottarga (trockener Rogen), Oliven und Vermentino di Sardegna. Das Mittagessen ist entsprechend dem Fang und wird mit frischen Früchten, Kaffee, hausgemachtem Mirto (Myrtelikör) sowie einem Nachtisch serviert. Porto Perdesali, Molo 27, Pula, Telefon: +39 070 920 8105. Weitere Exkursionen ab den Häfen Cagliari und Sant’Antioco.